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Beamer oder Touch-Display – was eignet sich wann?

Immer wieder stellt sich bei Gewerbebetrieben, Behörden oder Schulen die Frage nach der sinnvollsten Präsentationstechnik – insbesondere im Hinblick auf die objektiven Vor- und Nachteile sowie die geplanten Anwendungs- und Einsatzbereiche. Beamer oder Touch-Display – welche Kriterien sind wichtig beim Kauf? Wir wollen hier eine kleine Entscheidungshilfe geben.

Betrachten wir zunächst einmal den finanziellen Aspekt. Ein guter Beamer – vielleicht sogar schon mit Lasertechnologie – ist bereits für ca. die Hälfte des Anschaffungspreises eines Touch Displays erhältlich. Beamer eignen sich besonders gut für flexible Präsentationsszenarien (insbesondere auch mobil). Soll die Beamer-Lösung jedoch fest installiert werden, addieren sich zu den reinen Anschaffungskosten weitere Positionen. So ist bei der Installation eines Beamers an der Wand oder Decke zu beachten, dass dieser neben Strom je nach Bedarf auch weitere Anschlüsse benötigt, wie zum Beispiel USB-C, HDMI, VGA usw. Hinzu kommt dann noch eine Leinwand beziehungsweise ein Whiteboard bei einem interaktiven Beamer.

Beim Touch-Display benötigen Sie hingegen lediglich eine Steckdose in der Nähe des Displays. Falls dieses auf einem mobilem Displayrollständer und nicht fest montiert wird, sind Sie zudem flexibel was die Präsentationsumgebung betrifft. Das kann in Ihrer Ausstellung oder in Ihrem Seminarraum oder auch auf einem Messestand sein. Auch ist die Auflösung aktueller Displays meist besser als bei den hochwertigen Beamern, so dass Sie beleuchtungs-unabhängig immer ein brillantes Bild haben. Moderne Touch-Displays können sich mit den meisten mobilen Endgeräten verbinden bzw. diese spiegeln und ermöglichen so ein spannendes interaktives Präsentationsgeschehen. Mit Größen von 55“ bis 98“ und einem eingebauten W-Lan Modul sind Sie zudem für die meisten Anwendungen ideal ausgestattet.

Aktuell kommt Video-Konferenzen eine große Bedeutung bei. Diese lassen sich zentral auch über Beamer darstellen, moderne Displays weisen aber auch hier einige Komfort-Merkmale auf. So können die Video-Konferenzen direkt vom Display aus gestartet und verwaltet werden, denn Mikrofone und Lautsprecher sind bereits integriert und konfiguriert.

Wichtig ist, dass Sie sich vor dem Kauf genau über Folgekosten bzw. Garantiebedingungen informieren. Unbedingt sollte man darauf achten, dass Hersteller oder Händler eine komplette 5-Jahres-Garantie vor Ort auf alle verbauten Komponenten gewähren, denn Displays oder Beamer einzusenden ist nicht nur teuer und langwierig sondern auch mit erheblichem logistischem Aufwand verbunden. Ferner sollten für gute Displays regelmäßige kostenfreie Updates verfügbar und die Nutzung dauerhaft ohne weitere Lizenz- oder Nutzungsgebühren möglich sein.

Über MDM (Mobile-Device-Management) sollte Ihr Display zudem einfach zu steuern und zu verwalten sein (z.B. Push Up-Meldungen für Klassenräume, OTA Over The Air-Updates). Achten Sie darauf, dass alle gängigen Anschlüsse einschließlich USB-C vorhanden sind.

Wichtige, komfortable Zusatzfunktionen von modernen Displays sind unter anderem Whiteboard-Option zum Einfügen von Bildern oder Dateien, Handschrift- und Formel-Erkennung, QR-Code-Funktion, Endlospapierfunktion, NFC-Modul für verschiedene Benutzer und vor allem ein implementierter Pool für kostenlose Apps um nur ein paar sinnvolle Features zu nennen.

Letztlich hängt es vom verfügbaren Budget und dem geplanten Einsatzbereich sowie von der Einsatzhäufigkeit ab, welche Anschaffung sinnvoll ist. Tendenziell ist die Display-Variante auf dem Vormarsch – gerade für zukunftsorientierte Unternehmen und Anwendungen.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Benötigen Sie weitere Informationen – oder möchten Sie die einzelnen Varianten einfach mal unverbindlich testen? Sprechen Sie mich gern an!

Ein Beitrag von

Struckmeier System-Büro

Michael Heckerott

Karl-Arnold-Straße 4

37079 Göttingen

Bürobedarf, -ausstattung und -einrichtung


Bildquellen: Gorodenkoff - stock.adobe.com; maskot

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